Fachärztin für Innere Medizin; Diabetologin DDG

Belastungs-EKG, Infusionstherapie, Schlafapnoe-Screening, Hausbesuche, Vorsorgeuntersuchungen für Kinder und Jugendliche, Altenheimbesuche

EKG, Langzeit-EKG

Das Elektrokardiogramm zeigt eine Ableitung der Herzströme an und kann auf Herzinfarkte, Herzrhythmusstörungen oder auch Herzentzündungen hinweisen. Das Langzeit-EKG, meist über 24 Stunden aufgezeichnet, hat seinen größten Wert in der Diagnostik von  Herzrhythmusstörungen.

Blutdruck, Langzeit-Blutdruck

Der Blutdruck setzt sich aus zwei Werten zusammen, die in Millimeter Quecksilbersäule angegeben werden (mmHg): der erste Wert (Systole) ist der erste höhrbare Pulsschlag, der den Blutdruckmanschettendruck überwinden kann, der zweite Wert (Diastole) ist der letzte hörbar Pulsschlag. Beim gesunden Menschen sollte der Blutdruck in Ruhe nicht über 140/90 liegen. Die 24-Stunden-Blutdruckmessung ist eine der wichtigsten Untersuchungen, um die Diagnose der Bluthochdruckerkrankung zu stellen, dient der Kontrolle der Qualität einer Blutdruckeinstellung und kann Hinweise auf seltenere Ursachen von Blutdruckerhöhungen geben.

Laboruntersuchungen

Ihre Krankenkasse bezahlt nur medizinisch notwendige Laboruntersuchungen. Sollen Sie einen Wunschlaborwert bestimmt haben wollen, schickt Ihnen unser Labor eine Privatrechnung.

Lungenfunktionsmessung

Der Wert der Lungenfunktionsuntersuchung liegt in der Diagnostik und Verlaufskontrolle von Lungenerkrankungen, wie zum Beispiel Asthma, Lungenemphysem, chronische Bronchitis.

Impfungen und Reiseimpfungen

Durch die Gabe eines Impfstoffes wird das körpereigene Immunsystem dazu angeregt, gegen spezifische Krankheitserreger Antikörper zu bilden. Hierdurch wird es befähigt, im Falle einer Infektion sehr schnell und wirksam zu reagieren, so dass die Krankheit nicht oder nur sehr abgeschwächt ausbrechen kann. Impfungen gelten als eine der wirkungsvollsten Maßnahmen zur Vorbeugung von zahlreichen Infektionskrankheiten, wie z.B. Tetanus, FSME, Polio, Hepatitis, Masern, Mumps, Röteln und vielen mehr. Daher zahlt Ihre Krankenkasse auch viele Impfungen, Reiseimpfungen sind keine Kassenleistung, einige Kassen übernehmen aber auch dafür einen Teil der Kosten.

Hyposensibilisierung bei Allergien

Der Behandlungsbeginn und die Festlegung des entsprechenden Spritzenschemas erfolgt durch den Allergologen. Die weiteren Behandlungen können dann in unserer Praxis durchgeführt werden. Eine hohe Erfolgsquote bei Gräser- und Pollenallergien („Heuschnupfen“) spricht für die Desensibilisierungsbehandlung. Um dem (insgesamt geringen) Risiko einer schweren allergischen Reaktion („Schock“) zu begegnen, ist nach der Behandlung eine Wartezeit in der Praxis einzuhalten.

Ultraschalluntersuchungen

Einen besonders hohen Stellenwert nehmen in unserer Praxis Ultraschalluntersuchungen des Bauchraumes, der Schilddrüse und des Brustraumes ein. Im Bauchraum können die meisten inneren Organe (z.B. Leber, Gallenwege, Nieren, Bauchspeicheldrüse, Milz, Gefäße, Harnblase) mit hoher Auflösung dargestellt werden. Ultraschalluntersuchung des Brustraumes erleichtert uns die Diagnostik von Lungenveränderungen (Entzündungen, Ergüsse, Rippenfellveränderungen, Rippen- und Lungenverletzungen nach Stürzen/Unfällen). Viele krankhafte Organveränderungen sind so ohne wesentliche Belastung des Organismus erkennbar. Die Untersuchung der Schilddrüse zeigt zum Beispiel knotige Veränderungen auf und kann Hinweise auf Organentzündungen liefern. Durch Ultraschalluntersuchungen der Beinvenen läßt sich eine Beinvenenthrombose bestätigen oder ausschließen. Häufig können so Röntgenbelastungen reduziert werden.

Hautkrebsvorsorge ab dem 35. LJ alle 2 Jahre

Diese Vorsorgeuntersuchung dient der Früherkennung von bösartigen Hautveränderungen bzw. Vorstufen hiervon. Bei verdächtigen Veränderungen erfolgt eine hautfachärztliche Überweisung zur weiteren Behandlung, häufig der Entfernung des Muttermals zur Gewebeuntersuchung.

Gesundheitsuntersuchung/Check up35 alle 3 Jahre

Dabei zahlt Ihnen Ihre Kasse alle 3 Kalenderjahre ein Beratungsgespräch mit Ihrem Arzt, eine Urinteststreifenuntersuchung und die Laborwerte (Nüchternblutzucker, Gesamtcholesterin, HDL-Cholesterin, LDL-Cholesterin und Triglyceride), die Überprüfung des Impfstatus (bitte bringens Sie daher Ihren Impfausweis mit) gehört ebenfalls zum Check-up35.

Krebsfrüherkennung ab 45. LJ bei Männern

Eine Tastuntersuchung der Vorsteherdrüse (Prostata) über den After kann auf auffällige Veränderungen wie Prostatakrebs hinweisen, eine Vorstellung beim Urologen erfolgt bei unklaren oder verdächtigen Befunden.

Darmkrebsvorsorge ab 50. LJ

Neben einer Erhebung der Familienkrankheitsgeschichte bezüglich Darmerkrankungen erfolgt die Tastuntersuchung des Enddarmes, sowie ein Test auf verstecktes Blut im Stuhl, welcher zu Hause gemacht wird und dann in unserer Praxis ausgewertet wird. Je nach Notwendigkeit wird eine Empfehlung zur Darmspiegelung ausgesprochen.

Jugendarbeitsschutzuntersuchung

Für Jugendliche, die in das Berufsleben eintreten und noch nicht das 18. Lebensjahr vollendet haben, ist eine ärztliche Untersuchung und Beratung  vorgeschrieben. Die Beschäftigung von Jugendlichen ist in der Regel nur zulässig, wenn eine Bescheinigung über diese Untersuchung, die nicht länger als 14 Monate zurückliegt, vorgelegt wird, aus der hervorgeht, dass keine gesundheitlichen Einschränkungen für die Aufnahme der Arbeitstätigkeit des Jugendlichen festgestellt wurden.

DMP/Curaplan/systematische Patientenprogramme

Für einige chronische Erkrankungen existieren spezielle, standardisierte Behandlungsprogramme,  (DMP). Ein besonderes Augenmerk liegt in der Verlaufskontrolle, der regelmäßigen Überprüfung der Medikation, der Früherkennung von Spätschäden und Komplikationen und der Motivierung und Aufklärung der Erkrankten. Wir führen DMP-Untersuchungen durch für die Koronare Herzkrankheit (KHK), für die Lungenerkrankungen Asthma und chronisch obstruktive Bronchitis (COPD) und für Diabetes Typ2.

Infektionsschutzbelehrung

Bei Tätigkeiten mit offenen Lebensmitteln (Essensausgabe, Zubereitung, Verarbeitung und Verkauf von Nahrungsmitteln) schreibt der Gesetzgeber eine Belehrung vor. Diese bezieht sich auf Hygienemaßnahmen, die zu beachten sind, um die Ausbreitung von übertragbaren Erkrankungen zu verhindern. Dies ist keine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse und muss daher privat bezahlt (25 €) werden (evtl. übernimmt der Arbeitgeber die Kosten für die Belehrung).

Impfungen/Reiseimpfungen

Durch die Gabe eines Impfstoffes wird das körpereigene Immunsystem dazu angeregt, gegen spezifische Krankheitserreger Antikörper zu bilden. Hierdurch wird es befähigt, im Falle einer Infektion sehr schnell und wirksam zu reagieren, so dass die Krankheit nicht oder nur sehr abgeschwächt ausbrechen kann. Impfungen gelten als eine der wirkungsvollsten Maßnahmen zur Vorbeugung von zahlreichen Infektionskrankheiten, wie z.B. Tetanus, FSME, Polio, Hepatitis, Masern, Mumps, Röteln und vielen mehr. Ihre Krankenkasse übernimmt die Kosten für die meisten Impfungen, nur Reiseimpfungen sind keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen (manche Kassen zahlen aber auch diese).

Operationsvorbereitung

Vor ambulanten bzw. belegärztlichen operativen Eingriffen wird eine Befragung und Untersuchung, EKG-Ableitung und Blutentnahme durchgeführt, um mögliche Risiken im Rahmen der Narkose und Operation im Vorfeld aufzudecken. Bei stationären Eingriffen wird dies im Rahmen des stationären Aufenthaltes im Krankenhaus durchgeführt (und darf daher nicht vom Hausarzt erbracht werden).

Hyposensibilisierung bei Allergien

Der Behandlungsbeginn und die Festlegung des entsprechenden Spritzenschemas erfolgt durch den Allergologen. Die weiteren Behandlungen können dann in unserer Praxis durchgeführt werden. Eine hohe Erfolgsquote bei Gräser- und Pollenallergien („Heuschnupfen“) spricht für die Desensibilisierungsbehandlung. Um dem (insgesamt geringen) Risiko einer schweren allergischen Reaktion („Schock“) zu begegnen, ist nach der Behandlung eine Wartezeit in der Praxis einzuhalten.

Psychosomatische Grundversorgung

Einen nicht geringen Teil der Behandlungsfälle im allgemeinärztlichen Bereich machen Erkrankungen aus dem psychosomatischen Bereich aus. Meist liegen hier sowohl körperliche Beschwerden (z.B. Bauch-, Kopf-, Rückenschmerzen, Schwindel) vor, es finden sich außerdem auch nervliche Störungen bzw. liegen diese den körperlichen Symptomen zu Grunde. Durch eine spezielle Ausbildung sind wir in der Erkennung dieser Zusammenhänge geschult und übernehmen auch die Behandlung dieser Störungen. Bei schwer wiegenden psychiatrischen Erkrankungen ist aber die Hinzuziehung eines Nervenarztes angebracht.

Wundversorgung

Insbesondere chronische Wunden erfordern meist besondere Kenntnisse in der Erkennung der Ursachen und in der eigentlichen Wundbehandlung. Ohne aber eine Behandlung der Grundkrankheit (Diabetes, Venenleiden, arterielle  Durchblutungsstörungen) kann selbst die beste Wundauflage keine Heilung bringen. Eine fundierte Diagnostik steht immer am Anfang jeder Behandlung von schlecht heilenden Wunden.